Phylexian@phylexian.net

#1 Einer der 4 "Pansen"

Wie geil ist das denn.....lol - stimmt alles bis auf eine sache: sowohl wachau als auch unsere scheune stehen noch...;-)

2010-10-19 23:47

Stefans Eskalladen

Nun habe ich endlich meinen ersten freischaffenden Mitarbeiter. Stefan bombardiert seine Umwelt tagtäglich mit seinem poetischen Schaffen und kommentiert alltägliche Begebenheiten auf eine Weise, die seinen Mitmenschen höchste Selbstironie abverlangt. Ich möchte sein Werk würdigen, indem ich ihm ein eigenes Genre erdenke:

Eskallade (engl.: escalation = Steigerung, lat. ballare = tanzen, seit dem 18. Jh dt.: Ballade, mehrstrophiges erzählendes Gedicht) ist eine, zumeist im Paarreim erzählte, sanft anklingende Begebenheit, die durch Missgeschicke einer oder mehrerer Personen und deren sich steigernde Wut über ihr Unvermögen in einem dramatischen Höhepunkt eskaliert.

Es folgen einige der schönsten modernen Eskalladen, ergänzt um Werke aus Stefans früherem Schaffen.


16.06.2011

Peter vs. Rudolstadt

Da fährt der Peter mit nem Zelt
was nicht dem kleinsten Wind standhält,
zu 'nem Festival nach Rudolstadt,
was das jetzt für 'nen Sinn wohl hat?
Nicht Hurricane, nicht Rock am Ring,
das ist wohl nicht so ganz sein Ding.
Ich hab' mehrmals ihn bekniet,
damit er mit nach Nürnberg zieht.
Doch wollt' er nicht zu Rock im Park,
das find' ich jetzt nicht wirklich stark!
Das macht mich ehrlich richtig sauer,
dazu kommt auch noch etwas Trauer.
Mit uns ist er nie mitgefahren,
in all den ganzen langen Jahren!
Worin lag damals wohl der Grund?
Er tat ihn mir niemals je kund!
Doch auf einmal zieht er los,
das ist doch wirklich kurios.
Sein Musikgeschmack hat sich verbessert,
doch ist der jetzt wohl leicht verwässert.
Ich dachte schon er wär' geheilt,
er jetzt zu so 'nem Mist hineilt.
Statt Musik gibt es da Folklore,
mir würden bluten da die Ohre.
Das Titelthema ist die Schweiz,
davon bekomm' ich schon Brechreiz.
Und Harfe gibts da auch zu hören,
das würde wohl die meisten stören.
"Tanz des Jahres" den gibts auch,
da sag ich nur: "Naja, wer's brauch!"
Man muss sich nur die Bands anschauen,
und schon befällt einem das Grauen.
Wer kennt denn schon "Aurelia",
die sind aus Belgien nämlich da.
"DakhaBrakha", "Sträkelstrakel",
das kann nur enden im Debakel.
"Rasa Daiko", "Eka", "Nørn",
wer das hört, braucht Apfelkorn.
Und jemand nennt sich "Wimmerschinken",
soviel Alk könnt' ich nicht trinken,
um die Musik da zu ertragen,
mir würde platzen da der Kragen.
Was zum Teufel will er dort,
an diesem gottverlass'nen Ort?
Und wie das ausgeht ist doch klar,
ich stell' es hier einmal kurz dar:
Voll bepackt geht's an den Start,
die Tasche drückt im Rücken hart.
Da sind nicht nur Klamotten drin,
nein auch das Keyboard, das macht Sinn!
Und zu Fuß, mit Bus und Bahn,
gehts nach Rudolstadt, er ist spät dran.
Im Dunkeln er sein Zelt errichtet,
er darauf jetzt auch nicht verzichtet.
Das ist jedoch ganz leicht gesagt,
beim Aufbau er jedoch dann fast verzagt.
Mit Zeltplane und Gestänge,
beginnt er gleich ein Handgemenge.
Das Zelt fällt einfach immer um,
es ist halt auch ein Unikum.
Die ander'n Leute lachen schon,
als Folge Peter's Zelt-Aktion.
Mit viel Gezeter und mit Fluchen
Will er's ein letztes Mal versuchen.
Schlussendlich ist es doch vollbracht,
der Peter ist jetzt ganz geschafft.
Das Ding sieht zwar recht wacklig aus,
doch macht er sich da gar nichts draus.
Auch besser regnen sollt' es nicht,
denn's hat Löcher und ist nicht dicht.
Doch kaum ist das letzte Seil gespannt,
da kommen sie schon angerannt.
Und stolpern über Peters Seile,
drohen ihm dann noch mit Keile.
Zu lang gespannt waren die Stricke,
dafür er erntet böse Blicke.
Durch lose Stricke ohne Stütze,
sieht's Zelt jetzt aus wie'n Haufen Grütze.
Endlich kann er sich schlafen legen,
und dann beginnt auch noch der starke Regen!
Frühmorgens müde und total klitschnass,
aus Peter's Augen glüht der Hass.
Ringsum sein Zelt gibt's keinen Zoll,
der nicht mit Müll bedeckt ist übervoll.
Ob Essensreste und Bierdosen,
auch Matsch und sogar alte Hosen.
Die Leute hielten seinen Zeltersatz,
wohl für 'nen Müllablageplatz.
Doch nun beginnt die erste Band,
die auch wieder kein Schwein kennt.
"Madison Voilet", so heißt die Dame,
ist wohl von "Pink" der Mädchenname.
Der Peter aber ist begeistert,
wie die Band den Auftritt meistert.
Holt ganz schnell sein Keyboard ran,
damit er sie begleiten kann.
Ersinnt ganz schnell eine Kantate,
und erntet dafür 'ne Tomate.
Die Besucher sind sehr böse,
bedrängen ihn mit viel Getöse.
Wird von der Bühne auch verjagt,
er sich dorthin nicht wieder wagt.
Bühnen gibt's ja noch genug,
doch Peter wird daraus nicht klug.
Kaum spielt 'ne Band die ersten Töne,
ertönt sein Geklimper und Gestöhne.
Den Ordnern reicht es dann auch bald,
gebieten ihm ganz schnell Einhalt.
Verlassen muss er das Gelände,
gefesselt noch an Fuß und Hände.
Sein Keyboard hat man ihm entwendet,
wenn das nicht mal ganz böse endet.
Er schleicht sich fort von seinem Häscher,
besorgt sich schnell 'nen Mähdrescher.
Sein Ziel das ist der Campingplatz,
dort beginnt er dann die große Hatz.
Die Zelte werden schnell zerpflückt,
der Peter lächelt ganz entrückt.
Die vielen Menschen schrei'n vor Panik,
vor des Dreschers Feinmechanik.
Durch die Luft wie Mückenschwärme,
fliegen wahllos die Gedärme.
Das gäb' ein Fest für die Vampire,
oder auch für Mückentiere.
Weiter geht der Rachezug,
besorgt als nächstes sich 'nen Pflug.
Er pflügt damit jetzt durch die Massen,
bekommt die meisten auch zu fassen.
Am Himmel kreisen viele Geier,
verdunkeln ihn wie ein Dunstschleier.
Genug gibt's hier für sie vom Aas,
zu Fressen für alle im Übermaß.
Der Peter fährt am Horizont,
hat sich schnell entfernt gekonnt.
Man wird ihn wohl nicht wiedersehen,
müsst sonst auch "The Green Mile" begehen...


16.05.2011

Peter on Tour

Nun ist ja unser aller Peter,
wie man weiß kein Leisetreter.
Lässt im Urlaub sich nicht Lumpen,
das Herz soll wieder kräftig pumpen.
Nach Bayern geht's für Abenteuer,
nicht jedem wäre das geheuer.
Die Berge will er dort erklimmen,
das liegt ihm besser als das Schwimmen.
Und nach den ersten zwei, drei Tagen,
mit kleinen Strecken ohne Klagen,
will er jetzt was mit viel Meter,
ja auf so was steht der Peter.
Er will hinauf nun auf den Watzman,
da muss man ja wohl echt 'nen Klaps ham'!
Von ganz unten nach ganz oben,
da wird die Lunge aber toben!
Es geht los ganz in der Frühe,
da staunen auf der Alm die Kühe.
Und denken sich dann insgeheim:
"Geh schnell lieber wieder heim!"
Das Wetter ist nicht optimal,
man sieht nicht einen Sonnenstrahl.
Stattdessen regnet's wie aus Kannen,
und Nebel wabert durch die Tannen.
Er stiefelt kräftig nun draus los,
der Berg ist ja auch riesengroß.
Das schafft man nicht in kurzer Zeit,
dafür ist's einfach viel zu weit.
Uns so kennen wir den Peter,
scherzt und lacht die ersten Meter.
Jetzt beginnt er fast zu rennen,
den Fehler wird er bald erkennen.
Denn schon nach paar Kilometern,
fängt er kräftig an zu zetern:
Mein Fuß tut weh, hab' Seitenstechen,
ich fange gleich hier an zu brechen!"
Macht dann erstmal eine Rast,
will verringern den Ballast.
Im Rucksack hat er viel zu Essen,
das hat er diesmal nicht vergessen!
Kartoffelsalat, Steak und Wurst,
dazu noch Milch, er hat auch Durst.
Das will er jetzt nicht weitertragen
isst alles auf mit viel behagen.
Jetzt fühlt sich Peter richtig toll,
der Bauch ist aber ganz schön voll.
Wie soll er jetzt den Berg hochkommen?
Hat er zuviel zu sich genommen?
Was soll's, jetzt ist es schon passiert,
er langsam weiter nun marschiert.
Jetzt türmt sich auf vor ihm der Berg,
er kommt sich klein vor, wie ein Zwerg.
Er klettert über Fels auf Steinen,
und hofft das keiner ihn sieht weinen.
Beide Füße voller Blasen,
und das Herz beginnt zu rasen.
Ihn verlässt jetzt ganz die Kraft,
ob er's noch zum Gipfel schafft?
Erreicht die Höh' mit Müh und Not,
ganz außer Atem, klinisch tot.
Ist wirklich oben angekommen,
bricht dann zusammen ganz benommen.
Durch die Wolken, oh welch Wonne,
bricht nun endlich durch die Sonne.
Als er erwacht beginnt's zu dämmern,
in seinem Kopf fängt's an zu hämmern.
Da er der Sonne nicht entwich,
hat er jetzt einen Sonnenstich.
Doch packt ihn endlich mal der Stolz,
zerlegt erstmal das Gipfelholz.
Schnitzt sich daraus einen Stab,
damit geht's dann schnell bergab.
Früh halb vier hat er's geschafft,
ihn dann ganz schnell der Schlaf hinrafft.
Das Wandern lässt er lieber bleiben,
will's auch nicht mehr übertreiben.
Der Urlaub ist noch nicht vorbei,
ihm bleiben noch der Tage zwei.
Als Nächstes gehts zum Canyoning,
jetzt fragt sich jeder:"Was für'n Ding?"
Ich will es kurz hier mal erklären,
und Erleuchtung euch bescheren:
Da schwingt man sich mit einem Seil,
eine Schlucht hinunter, aber steil!
Und mit springen, rutschen, tauchen,
muss man ganz hinunter krauchen.
Manchen Leuten macht das Spaß,
man wird dabei nur kräftig nass.
Jetzt muss man dazu aber wissen,
im Wasser geht's Peter meist beschissen
Nun denkt man sich jetzt: "Ja wieso,
hat Peter Angst vor H2O?"
Fiel er einst wie Obelix,
in 'nen Kessel rein ganz fix?
Hat er gar Aquaphobie?
Das kann nicht sein, das glaubt man nie!
Ist auch egal, jetzt geht's schon los,
Peter's Angst ist riesengroß!
Vor Angst weiten sich sich seine Augen:
"Wird mein Seil auch etwas taugen?
Hält das wirklich mein Gewicht?"
Er dann noch in den Canyon bricht.
Er seilt sich rückwärts langsam ab,
doch immer schneller geht's hinab.
Und plötzlich taucht er ein im Fluss,
Ist jetzt mit seinem Leben Schluss?
Mit einem Schrei taucht er dann auf,
beginnt zu strampeln kurz darauf.
Er rudert und er keucht wie wild,
ihm Wasser in den Mund reinquillt.
Schafft es mit Not an's feste Land,
krallt sich dort fest mit einer Hand.
Zieht sich mühsam aus den Fluten,
und bleibt liegen für Minuten.
Schlussendlich rappelt er sich auf,
läuft ins Hotel, im Dauerlauf.
Muss sich Equipment noch schnell kaufen,
will sich rächen, für's absaufen.
Mit Bohrer, Hammer, Dynamit
hat Peter Spaß, ohne Limit.
Die Alpen, seien sie gesegnet,
werden ganz schnell eingeebnet.
Löcher bohrt er in den Stein,
da kommt dann ganz viel Sprengstoff rein.
Durch die Luft fliegen die Brocken
und Peter ganz viel Freud' entlocken.
Er schwingt den Hammer, bohrt und sprengt,
der Rest wird auch noch angesengt.
Die Alpen existier'n nicht mehr,
nur noch Einöde wüst und leer.
Ob Nordend, Dom ob Matterhorn,
alle bald spürten Peters Zorn.
Seine Wut ist jetzt entladen,
im nächsten Urlaub geht er baden.


04.01.2011

Silvester

Pünktlich zur Silvesterzeit,
macht sich der Peter nun bereit.
Er will es allen richtig zeigen,
und gründlich mal die Meinung geigen.
Und das geht auch wirklich Klasse,
mit Knallern in sehr großer Masse.
Die kauft er sich ganz weit im Osten,
weil die dort ja kaum was kosten.
Die haben auch mehr Pulver drin,
das ist genau nach Peters Sinn.
Die sind dadurch zwar auch gefährlich,
das interessiert ihn aber eher spärlich.
Dann düst er schnell noch nach Iran,
besorgt sich dort etwas Uran.
Die Vorbereitung ist zu Ende,
da reibt er sich vergnügt die Hände.
Kann es jetzt kaum noch erwarten,
will bald die ersten Böller starten.
Eine Stund' noch bis 0.00 Uhr,
dann lässt er ihn raus, denn Aggressor.
Im Rucksack und in allen Taschen,
versteckt auch noch in den Gamaschen,
ist vollgepackt er mit den Knallern,
will jeden Widerstand wegballern.
Eine Viertelstunde ist's jetzt vor,
der Peter lädt's Kanonenrohr.
Mit Pulver und ganz viel Schrappnell
so steigt der Schaden exponentiell.
Und pünktlich dann zur vollen Stunde,
beginnt Peter's Zerstörungsrunde.
Lichtblitze dann die Nacht erhellen,
weil Peter zückt die Brennstoffzellen.
Er zieht gleich hier alle Register,
als hätte im Knallen er einen Magister.
Jetzt läuft der Peter die Straßen entlang,
den Meschen dort wird richtig bang.
Er wirft die Böller kreuz und quer,
eine Spur der Verwüstung zieht er hinter sich her.
Er will ins Zentrum über die Brücke,
verpasst der dann 'ne große Lücke.
Und durch die vielen Böllerwellen,
nicht nur die Fenster dann zerschellen.
Ob Semperoper oder Zwinger,
er wütet wie ein Merowinger.
Da bleibt dabei kein Stein mehr stehen,
man kann vor lauer Qualm kaum sehen.
Die Frauenkirche neigt sich schon,
als Folge der Detonation.
Doch bedauerlicherweise,
zieht er weiter seine Kreise,
hinterlässte dabei 'ne große Schneise.
Was wohl sein nächstes Ziel jetzt ist?
Der Stefan ist's, der Monogamist.
der Peter kommt tosend angerannt,
Mein Haus das wird jetzt abgebrannt.
Mit griechischem Feuer und Rakten,
will er mir gegenübertreten.
Nur bin ich leider nicht daheim,
texte in Bayern diesen Reim.
Peters Angriff gerät ins Stocken,
das haut ihn wirklich aus den Socken.
Wo einst mein Haus war, gähnt nun ein Loch,
der Peter schreit: "Dich krieg' ich schon noch!".
Jetzt zieht er endlich in Ruhe von dannen,
will sich zu Hause nun entspannen.
Die Rache war zwar nicht vollständig,
die Knallerei jedoch aufwändig.
Trotzdem hat er sehr viel geschafft,
die Stadt sieht jetzt aus wie 'ne Mondlandschaft.


23.12.2010

Pferdewetten

Der Peter hatte einst einmal,
Geld in zu geringer Zahl.
Er wollte es dann schnell vermehren,
ließ sich von Niemandem bekehren.
Ehrliche Arbeit scheute er,
Alternativen mussten her.
So ging er denn in seinem Wahn,
auf eine Pferderennenbahn.
Die letzten Kröten in den Taschen,
wollt' er Gewinne schnell erhaschen.
Will nun die Pferde terrorisieren,
ohne sich vorher zu informieren.
Hat zwar vom Wetten keinen Plan.
dafür aber viel Elan.
Schaut sich an jetzt jeden Gaul
prüft das Fell und auch das Maul.
Sieht sich sogar an die Zähne,
und zupft herum noch an der Mähne.
Die Pferde wer'n davon sehr scheu
So'n Depp ist ihnen auch ganz neu.
Ein Pferd fängt an schon auszuschlagen
will dem Peter an den Kragen.
Doch dieser hat sich abgewendet,
die Inspektion ist wohl beendet.
Er hat sich auch 'nen Plan überlegt,
die Bedenken werden weggegefegt.
Setzt nur auf Pferde wo die Quoten sind hoch,
die Chance zu verlier'n damit aber ooch.
Und schon beim ersten Rennen dann,
setzt er um seinen 'großen' Plan.
Er tippt auf das Pferd "Methusalem",
das zog einst schon mit nach Bethlehem.
Ihn damals ritt der Balthasar,
das ist schon her ganz viele Jahr.
Und auch im Teutoburger Wald,
bekam es 'nen Sattel schon aufgeschnallt.
Nun will es auf seine alten Tage,
aufbessern seine Spareinlage.
Da geht es los, man hört den Knall,
Noch bevor verklingt der Wiederhall,
stürmen sie los die wilden Pferde,
wie 'ne wildgewordene Rinderherde.
Nur Eines schreitet gemütlich voran,
sieht etwas Grünes und knabbert daran.
Es lässt sich Zeit, in der Ruhe liegt die Kraft,
ob es noch bis in's Ziel es wohl schafft?
Nach der Hälfte der Strecke macht sich's bequem,
das betagte Pferd "Methusalem".
Der Peter aber, der nimmt's leicht,
ein neuer Wettschein wird eingereicht.
Das nächste Pferd auf das er setzt,
sieht müde aus und abgehetzt.
Ob Ascot, Siena, Hoppegarten
überall musst' es vor kurzem starten.
Auch in Le Mans rannte es Stunden,
und drehte dort ganz viele Runden.
Da muss man kein Experte sein,
die Chancen sind hier doch recht klein.
Auch dieses Pferd schafft's nicht ins Ziel,
das war ein Rennen wohl zuviel.
Jetzt kommt der Peter doch ins grübeln,
wer will ihm das auch schon verübeln.
Die Strategie ist eben einfach Mist,
was er jetzt braucht? 'Nen Spezialist!
Doch Peter ist nicht kleinzukriegen,
sein nächster Tipp bestimmt wird siegen.
Anstatt sich nun mal zu belese,
stützt er sich weiter auf die These:
"Das wichtigste, das ist die Quote!
Lasst mich in Ruhe, sonst gibt's Tote!"
Und setzt jetzt Geld auf "Mister Ed",
das sieht auch wirklich aus ganz nett.
Nur wirkt es nicht gut durchtrainiert,
wenn das nicht mal erneut verliert.
Wieder beginnt der scharfe Start,
"Mister Ed" aber nur lächelt smart.
Und statt zu Rennen im Kreis herum,
beginnt's einen Plausch mit dem Publikum.
Erzählt den Leuten von seinen Memoiren,
und wie schön seine Erolge im Schach doch waren.
Der Peter zerreißt den Wettschein vor Wut,
sein Gesicht inzwischen Rot wie Glut.
Er schreit das Pferd nun an ganz schrill,
"Macht hier den jeder was er will?"
Jetzt will's der Peter richtig machen,
ab jetzt soll keiner mehr über ihn lachen.
Nun nimmt er ein Pferd namens "Pegasos",
das war ein ganz besond'res Ross.
Hochgewachsen ist's und die Muskeln stark,
durchtrainiert vom Huf bis ins Mark.
Doch einen Makel hat das Pferd,
es ist getuned, und zwar verkehrt.
Denn statt zu rennen beginnt's zu fliegen,
so darf man leider nur nicht siegen.
Disqualifikation ist da der Lohn,
dem Peter kommt das vor wie Hohn.
Da tippt er schon den Favorit,
Hat trotzdem dann ein Defizit.
Ein letztes mal will er's versuchen,
ein kleines Stück haben vom großen Kuchen.
Er will jetzt sein besonders schlau,
besieht sich die Tiere noch einmal genau,
Inspiziert bei allen die Extremitäten,
tastet sie ab und beginnt sie zu kneten.
Nun wählt er das Pferd mit Namen "Sleipnir",
dessen Atem ist heiß so wie ein Geysir.
Es hat Feuer im Blick und glänzedes Fell,
und gallopiert bestimmt auch ganz schön schnell.
Der Peter gibt sich siegessicher,
verspottet die ander'n, mit lautem Gekicher.
Kaum geht das Rennen dann schon los,
ist "Sleipnirs" Vorsprung riesengroß.
Meter um Meter wächst weiter er an,
der Peter holt schnell sein Keyboard heran.
Gebührend feiern will er jetzt sein Glück,
was soll auch schon schiefgeh'n auf dem letzten Stück?
Er haut in die Tasten das Geklimper geht los,
der Schrecken von "Sleipnir" ist jetzt riesengroß.
Jetzt fängt noch zu singen an der Peter im Reim,
solch' Töne hörte "Sleipnir" nichtmal in Niflheim.
Ob diesen Schrecken kommt es zum Sturz,
die Strecke zum Ziel war nur noch sehr kurz.
Und wieder verliert Peter sein gewettetes Geld,
Schuld war er selber, der Pansen, der Held.
Und zu Peters übermäßigen Verdruss,
war auch "Sleipnir" getuned im Überfluss.
Flügel hatte er zwar keine,
dafür dann acht statt vier der Beine.
Jetzt wird der Peter richtig sauer,
legt sich dann auch auf die Lauer.
Mit Sprengstoff und ganz kräftig "Bumm",
gestaltet er die Rennbahn um.
Da reiht sich dann hübsch Loch an Loch,
Nur noch Ruinen stehen noch.
Und den Rest vom Nitroglycerin,
wirft er dann den Pferden hin...

Das Wetten ist des Peters Laster,
hat nun verloren den ganzen Zaster.
Ohne Kohle oder Legat,
Ruft er jetzt an den Peter Zwegat.


03.08.2010

Doppelkopf

Es trug sich zu vor langer Zeit,
da macht' sich Langeweile breit.
Es rafften sich der Pansen viere,
auf wie einst die Musketiere.
Um im Können sich zu messen.
das Treffen blieb lang unvergessen.
Es trafen sich in Jensens Scheun',
in den Taschen viele Coin,
4 äußerst wackere Gesellen,
den Raum 2 Funzeln nur erhellen.
Doch eh' es losging wurde schön,
der Grill entzündet mit 'nem Föhn.
Es wurde benutzt viel Spiritus,
das war des Schuppens Exitus.
Der Grill stand wohl etwas zu dicht,
jetzt hat man wieder freie Sicht.
Gebruzzelt wurde dann das Fleisch,
bis es braun war und schön weich.
Und nach den schönen Gaumenfreuden,
wollten wir nicht mehr vergeuden,
von der uns kostbaren Zeit,
wir 4 war'n jetzt zu Allem bereit.
Anstatt nur sinnlos rumzuquatschen,
wollten wir mal Karten klatschen.
Die Auswahl fiel uns auch nicht schwer,
die Dokokarten sollten her.
Der Peter, ja der arme Tropf
musste mitspielen Doppelkopf.
In den Augen blankes Entsetzen,
wollt' sich erst zusammensetzen.
"Warum nicht Poker oder FLUX?"
Die Ander'n sagten keine Mucks!
"Oder lieber Zoff im Zoo?
Das mögt ihr doch auch ebenso!"
Aber er wurde überstimmt,
und sein Frust zurechtgetrimmt.
Der Jens fing einfach an zu mischen,
der Peter saß mit mörderischen
Blick in uns'rer schönen Runde,
befürchtete 'ne Lehrstunde.
Die Karten wurden ausgeteilt,
und an der Strategie gefeilt.
Der Peter hat auch 'ne Idee,
da schreit der Clemens schon laut "Re!"
Es fängt der Peter unter fluchen,
in seiner Hand nun an zu suchen.
Ob er auch den Alten hat,
"Man was ist denn das für'n Blatt!"
Er findet auch den Eichel-Ober,
der Rest vom Blatt ist nur Zinnober.
"Was soll ich bloß mit 4 Trumpfkarten?
Du darfst nicht viel von mir erwarten!"
Fängt schon der Peter an zu flehen,
würd' am liebsten schnell rausgehen.
Das Spiel, man konnt es wohl erwarten,
scheitert an Peters Eigenarten.
Jetzt wird der Clemens richtig sauer:
"Das geht so nicht mit dir auf Dauer!
Du spielst genau wie eine Nulle,
Der Jens zieht dir sogar die Dulle!"
Und so geht das munter weiter,
Peters Minus immer breiter.
Kann keine Erfolge mal erzielen,
und keiner will mehr mit ihm spielen.
Doch auf einmal grinst er breit,
hat auf der Hand ne Top-Hochzeit.
Brüllt ganz laut: "Das ist ein Re!
Ich den Erfolg jetzt auch schon seh!"
Er wird sogar richtig verwegen:
"Ich muss auch gar nicht überlegen!
Ich spiel euch locker in den Schneider,
ihr seit ganz klare Außenseiter!"
Er spielt mit Clemens erneut zusammen,
der wird ihn in den Boden rammen.
Wenn er versemmelt diese "Oma",
haut der ihn sicherlich ins Koma!
Da macht der Peter einen Jux,
auf einmal ist er weg, sein Fuchs.
Den hat der Stefan sich gemopst,
vor Freud' er an die Decke hopst.
Stefan und Jens klatschen sich ab,
der Peter schaufelt sich sein Grab.
Er weiß was ihm jetzt vielleicht blüht,
er schwört, dass er sich jetzt bemüht.
Doch ist er nicht mehr richtig wach,
spielte gestern zuviel Schach.
Er schweift auch ab mit den Gedanken,
die sind wohl bei den Währungsbanken.
Hat sich dort nen Fonds gekauft,
er sich nun die Haare rauft.
Denn sein Geld in einem Rutsch,
ist aufgrund der Krise futsch.
Er ist zurück jetzt bei dem Spiel,
in weiter Ferne liegt das Ziel.
Bekommen die And'ren diesen Stich,
dann tobt der Clemens fürchterlich.
Denn dann haben sie verloren,
drum wird der Peter jetzt beschworen:
"Spiel jetzt bloß die richtige Karte,
sonst setzt es Schläge, aber harte!"
Der wird auf einmal ganz schön cool,
setzt sich zurecht auf seinem Stuhl.
Er dann entschlossen die Karte zückt,
Der Clemens wird total verrückt.
Wird im Gesicht wie'n Krebs so rot,
die Halsschlagader zu platzen droht.
Der Peter guckt jetzt ganz erstaunt,
"Was bist du denn so schlecht gelaunt?"
Er hat ihn wohl zwar nicht betrogen,
aber den letzten Trumpf gezogen!
Der Clemens tobt gar fürchterlich,
Stefan und Jens die freuen sich.
Aus dem Schneider sind die beiden,
nur Peter ist nicht zu beneiden.
Seine Lust, die ist im Keller,
besitzt bald keinen einz'gen Heller.
Denn um Geld wird hier gezockt,
da hat er sich was eingebrockt!
Der Abend wird nun immer später,
und der Buhmann, das ist Peter.
Nun zu deutlich mehr Mut er neigt,
jedoch ein Solo er vergeigt.
Mittlerweile ist's ihm egal,
er spielt auch einfach Anormal.
Endlich wird er davon erlöst,
wär fast schon dabei eingedöst.
Schlussendlich kann er es nicht lassen,
die Karten nochmal anzufassen.
Er wirft sie dann noch auf den Grill,
er macht jetzt einfach was er will.
Der Peter macht 'nen Aufallschritt,
verpasst dem Grill nun einen Tritt.
Man sieht in durch die Lüfte fliegen,
in der Scheune bleibt liegen.
Einst stand sie auf der Erde fest,
ein Häufchen Asche nun der Rest.
Übrig bleibt vom Jens das Haus,
der Peter holt das Napalm raus.
Doch hat sich damit er vertan,
hatte wohl zuviel Oktan.
Ganz Wachau brennt jetzt lichterloh,
fackelt ab wie trocknes Stroh.
Die Rache Peters war total,
jedoch der Schaden Collateral.
Verbrannte Erde sieht man nur,
auf der ganzen weiten Flur.
Der Peter hatte richtig Action,
und bekam auch Satisfaction.
Doch ist er nun auch sehr bekannt,
Seit dem wird Feuerteufel er genannt.


02.08.2010

Fahrradfest

Jetzt hab ich es doch glatt vergessen,
Peters Versagen angemessen,
beim Fahrradfest zu huldigen,
muss mich dafür entschuldigen.
Nun hab' ich dies mit viel Elan,
gleich nachgeholt, nun ist's getan!
Ich werd's euch also nun erzählen,
und den Peter weiter quälen.
Alles begann am Sonntag morgen,
da fährt der Peter ohne Sorgen.
Auf seinem Fahrrad in die Stadt,
jedoch er gar kein Essen hat.
Nur zu trinken hat er mit
fühlt sich wohl unglaublich fit.
Ohne Essen! Wird sich das rächen?
"Ich werd' schon nicht zusammenbrechen!
Und schreibt es euch gleich auf's Papier,
zum Mittag bin ich wieder hier!"
Gibt er an vor seinen Kollegen,
die könnten sich gar sehr aufregen.
Doch man sollte mit Bedacht,
dran denken das die Sonne lacht.
Es ist nämlich gar schrecklich heiß,
in Strömen laufen wird der Schweiß.
Das Essen man dann schnell vergisst,
dies jedoch sehr wichtig ist.
Doch schon erfolgt der scharfe Start,
Das Gedrängel vorn ist hart.
Der Peter hat sich vorgenommen,
mit den Schnellsten anzukommen.
Drum tritt er rasch in die Pedale,
macht am Anfang viel Randale.
Erklimmt den Berg wie einst Pantani,
einen Schnelleren man sah nie.
Und schaut dabei noch, wie gehässig,
auf Ältere herab, locker und lässig.
Die and'ren Fahrer kämpfen hart,
der Peter aber lächelt smart.
Während manch einer etwas trinkt,
fährt er vorbei und lacht und winkt.
Seine eig'ne kleine Flasche,
liegt hinten in der Fahrradtasche.
Wozu braucht man auch Flüssigkeit?
Man kommt auch ohne hier sehr weit!
Der Peter ist halt überheblich,
Ermahnung ist bei ihm vergeblich.
Ist wie der Blitz auch schon ganz oben,
beginnt sich nun schon selbst zu loben.
Doch ganz langsam denkt er nach:
"Wird mein Bein nicht etwas schwach?
Ich werd mal ganz kurz runter blicken,
fängt jetzt die Wade an zu zwicken?"
Doch schnell vorüber sind die Gedanken,
geht am Rastpunkt erstmal "tanken".
Doch trinkt er nur, nimmt keine Nahrung,
Gott helfe ihm mit Offenbarung.
Hat wohl gut gefrühstückt heut',
wenn er das nicht noch bereut!
Will nicht machen hier 'ne Sause,
beendet schnell die kurze Pause.
Radelt schnell weiter wie Besessen,
"Peter denke doch ans Essen!"
Die Schnellsten hat er noch im Blick,
da macht die Leistung einen Knick.
Er jetzt Tribut dem Tempo zollt,
hat es ja auch so gewollt.
Am Anfang ließ er sich nicht lumpen,
sein Herz muss nun ganz kräftig pumpen.
Verliert die Schnellsten aus den Augen,
Kann es selbst aber kaum glauben.
Und jetzt fährt locker auch vorbei,
ein kleiner Junge, der ist drei.
Der Peter traut den Augen kaum,
hat vor dem Mund jetzt langsam Schaum.
Die Sonne brennt nun heiß hernieder,
Überholt wird er jetzt auch schon wieder.
Ganz trocken sind nun seine Lippen,
er droht jetzt auch schon umzukippen.
Sein Magen der wird immer leerer,
und die Beine immer schwerer.
Und nun wird unser großer Recke,
überholt von einer Weinbergschnecke.
Er kräftig auch nach Atem keucht,
ihm nun kein Scherz wohl mehr entfleucht.
Da macht das Herz 'nen Purzelbaum,
und weiter geht er, der Alptraum.
Er geht zu Boden theatralisch,
ein Laut entringt ihm, animalisch.
Er regungslos zu Boden sank,
weil er nichts aß und wenig trank.
Und wie sollt' es auch anders kommen,
bleibt er dann liegen, ganz benommen.
Der Peter leidet Höllenqualen,
muss nun für Arroganz bezahlen.
"Ich hör vom Stefan schon den Reim,
der Peter kommt nicht wieder heim.
Denkt er sich jetzt wohl insgeheim.
Mit Verzweiflung in sehr hohem Grad,
kämpft er sich wieder auf sein Rad.
Mit einem leck'ren Müsliriegel,
erhöht sich der Blutzuckerspiegel.
Den bekam er grad geschenkt,
er jetzt schon an zu Hause denkt.
Muss sich jedoch nochmal nun zwingen,
um die Medaille zu erringen.
Und mit allerletzter Kraft,
er es bis ins Ziel noch schafft.
Er fühlt sich aber richtig krank,
legt sich zum ausruhn auf ne Bank.
Wie kommt er jetzt zu seiner Wohnung?
Er bedarf doch erstmal großer Schonung!
Am Ende nimmt er dann die Bahn,
murmelt Flüche wie im Wahn.
Kommt jetzt endlich an zu Haus,
am Rad lässt er den Frust dann aus.
Mit einem Schrei der sehr laut hallt,
er's Fahrrad in die Ecke knallt.
Mit dem Hammer geht's ganz flott,
schnell ist das Rad dann nur noch Schrott.
Weil es ist doch eh viel toller,
holt er sich demnächst nen Roller.


Die Genehmigung

Du darfst die Sachen zwar benutzen,
sie aber nicht zusammenstutzen.
Nur Original so soll es sein,
sonst würg' dich dir 'ne Klage rein.
Und würdest du es einfach wagen,
was abzuändern ohne zu fragen.
Dann schick' ich dir, da wirst du knurr'n,
'nen Virus und 'nen schönen Wurm.
Das einzige, was du darfst ändern,
die Rechtschreibfehler rauszurendern.
Warum willst du and're Namen nehmen?
Du brauchst dich doch damit nicht schämen!
Lass sie doch ganz einfach drin,
sonst ergibt's ja keinen Sinn.
Und ich würde dir auch dringend raten,
nicht online zu stellen meine Daten!
Mit Mail-Adresse und der Nummer,
gibt es meistens doch nur Kummer.
Also sage ich: "Nun mache hin!"
Damit's bald steht im Netze drin.


27.07.2010

Das Snooker-Duell

Sehr verehrte liebe Leute,
ich will euch nun berichten heute.
Wie Peter sich im Snooker versucht,
das Ereignis ist sehr gut besucht.
Das wird bestimmt ein großes Spektakel,
und für den Peter ein Debakel.
In der einen Ecke, ja da steht er,
der bedauernswerte Pansen Peter.
In der anderen Ecke dann,
lehnt sich der Jens gemütlich an.
Denn er hat ganz viel geprobt,
noch dazu ist er gedopt.
Nach der Wahl, die steht jetzt an,
stellt sich heraus, Peter fängt an.
Er setzt jetzt an zum ersten Stoß,
da geht's Gelächter auch schon los.
Denn der Peter, oh wie dumm,
hält das Queue verkehrt herum.
Holt dann noch ganz kräftig Schwung,
der Schiri ruft entsetzt: "Achtung!"
Die Kugel macht nen großen Satz,
knallt 'nem Kinde an den Latz.
Das bekommt sofort 'ne Beule,
kommt ins Spital mit viel Geheule.
Doch dem Peter ist's egal,
versucht es einfach noch einmal.
Und bei seiner zweiten Chance,
verliert er nicht die Contenance.
Doch fängt an die Kugel sich zu dreh'n,
und bleibt kurz vor den Roten steh'n.
Das war das zweite Foul vom Peter,
noch mehr soll'n folgen, sieht man später.
Jetzt kommt der Jens fix an den Tisch,
er spielt groß auf, wirkt noch ganz frisch.
Kugel um Kugel locht er dann,
der Peter kommt nicht wieder dran.
Schon ist der erste Frame vorbei,
nun folgt der Frame Numero zwei.
Aber auch in diesem Frame,
muss der Peter sich jetzt schäm'.
Denn sein schwaches Stellungsspiel,
führt nicht zum gewünschten Ziel.
Seine Snooker sind zu schwach,
denkt wohl er wär' hier beim Schach.
Jemand soll ihm 'nen Edding reichen,
will wohl 'nen Schachbrett schnell aufzeichnen.
Oder wird's ein Autogramm,
aber wer will denn das ham'?
Bekommt vom Schiri 'ne Ermahnung,
denkt:" Der hat doch keine Ahnung!"
Jedoch der Jens, der kann dieses nutzen,
um den Peter wegzuputzen.
Schon ist der 2. Frame verloren,
und Peter schlackern jetzt die Ohren.
Liegt schon mit 2 Frames zurück,
nun braucht er wohl auch viel Glück.
Dieses ist ihm gar nicht hold,
die Weiße in die Tasche rollt.
Auch der Jens kämpft Problemen,
wollt' sich eine Auszeit nehmen.
Doch die gibt's im Snooker nicht,
nur versteh'n das beide nicht.
Der Peter spielt mit Wut im Bauch,
trifft zwar 'ne Rote, die anderen auch.
Sie alle durcheinander rollen,
da fängt er langsam an zu grollen.
Spielt in die Tasche die blaue Kugel,
Das Publikum bricht aus in Jubel.
Hat tatsächlich was versenkt,
sich jedoch dabei verrenkt.
Spielt nur noch mit einem Arm,
dafür wird er jetzt langsam warm.
Nimmt das Hilfsqueue, spielt ganz munter,
locker jetzt sein Spiel herunter.
Zum Frame fehlt ihm nur noch die Braune,
die geht daneben -> schlechte Laune.
Der Jens locht jetzt fast alle ein,
nur die Schwarze bleibt allein.
die jedoch, so'n Pech, verfehlt er,
er blickt ganz Böse an den Peter.
Denn der hat ganz laut gehustet,
und die Schwarze weggepustet.
Der Schiri hat's wohl nicht geseh'n,
drum muss der Jens vom Tisch nun geh'n.
Peter bückt sich nah zum Rande,
spielt die Schwarze über Bande.
Muss er denn jetzt 'nen Trick kreieren,
anstatt es direkt zu probieren?
Das kann nicht klappen, oder doch?
Sie rollt zielgenau auf's Loch,
Peter ist nicht mehr einzukriegen,
da bleibt das Mistding plötzlich liegen.
Das Publikum ungläubig starrt,
Peter im Jubel noch verharrt.
Den Blick auf Schwarz ganz fokussiert
jetzt ist klar, dass er verliert.
Und Peters unfreiwilliges Geschenk,
spielt locker Jens aus'm Handgelenk.
Ihn man dann laut jubeln hört,
der Peter seinen Queue zerstört.
Rammt dann noch das eine Ende,
dem Schiri genau in seine Lende.
Und mit dem restlichen Queue-Stücke,
haut er dem Jens' ne große Lücke.
Es fliegen sowohl außer Späne,
noch durch den Raum vom Jens die Zähne.
Das war nur der erste Streich,
und der zweite folgt sogleich.
Er nimmt Rache nicht nur halb,
holt sich noch vom Jens den Skalp.
Ich lasse es jetzt mal dabei,
der Rest ist nicht mehr jugendfrei.
Nur soviel sei hier noch berichtet,
der Peter hat alle hingerichtet.
Zum Schluss muss ich hier etwas sagen,
es wird keiner wieder wagen,
sich mit dem Peter im Snooker zu messen,
das Massaker bleibt unvergessen.


26.07.2010

Wut

Der Peter kann nur wieder meckern,
sich nur nicht selbst mit Ruhm bekleckern.
Ob Jambus, Versmaß oder's Gewicht,
etwas gefällt ihm immer nicht.
Drum kann ich es jetzt auch nicht lassen,
muss ihm nochmal 'nen Reim verfassen.
Zwar will er wohl jetzt meinen Reim,
ganz öffentlich und nicht geheim,
auf seine nette Website stellen
und andere damit erhellen.
Doch fängt er an zu kritisieren,
über'n Widerspruch zu lamentieren.
Pazifisten greifen wohl,
vielleicht ganz gern zum Alkohol.
Jedoch ganz sicher nicht zu einer Waffe,
das mag schon sein du alter Affe.
Jedoch seit ihr ja nicht normal,
da ist dass dann schon mal der Fall.
Auch bei Anzahl meiner Silben,
will er sich wohl was einbilden:
"Auf das Versmaß gib schön acht,
der Jamubs ist nicht immer acht."
Doch kann ich da nur müde lachen,
er soll es erstmal besser machen.
Das einzige was er gedichtet,
war als Vierzeiler verdichtet.
Und selbst den hat versenkt,
das sich jeder Dichter denkt:
"Wer hat denn diesen Mist verfasst?
Hat wohl sein Gehirn verprasst?"
Er ist und bleibt eben ein Pansen,
kann vielleicht singen aber nicht tanzen.
Trotzdem geht er gern in den Bunker,
hottet ab zu Vogt, dem Funker.
Ist ihm aber nicht bekommen,
war früh noch immer ganz benommen.
War grad mal einen Abend weg,
fühlt sich gleich wie ein Stück Dreck.
Trank er zu viel vom Red Bull,
oder war er etwa 'full'?
Vielleicht auch zuviel Rauch inhaliert,
das ihm nicht noch mal passiert.
Bleibt ab jetzt immer daheim,
haut lieber in die Tasten rein.
Das ist bei weitem nicht gefährlich,
doch das Vergnügen eher spärlich.
Naja, er muss es selber wissen,
ich fühlt' mich dabei echt beschissen.
Bloß die Nachbarn Schreien "Buh,
vorbei ists mit der schönen Ruh!"
Sie klopfen ganz laut an die Wände:
"Nimm vom Keyboard weg die Hände!"
Du solltest lieber snookern gehen,
sonst sie dir den Hals umdrehen!
Das Problem beim Snookern nur,
Peters Spiel ist 'ne Tortur.
Er hält das Queus wie eine Keule,
groß war später das Geheule.
Anstatt auf rot, spielt er auf blau,
er weiß es einfach nicht genau.
Begeht sehr oft dann Foul um Foul,
wer jetzt noch lacht, bekommt auf's Maul.
Er wird vor Rage gleich sofort rot,
er dann mit seinem Keyboard droht.
Es hapert bei ihm auch mit Lochen,
hat schon vor Wut das Queus zerbrochen.
Wenn Jens ihm dann nen Snooker stellt,
bricht gleich zusammen Peters Welt.
er fängt dann mit dem schimpfen an:
"Ich komm' nicht an die Roten ran!"
Und bei dem ärmlichen Versuch,
geht ne Lampe noch zu Bruch.
Der Jens wollt' ihn noch etwas necken,
hat dann das Queus im Auge stecken.
Denn der Peter hat's verissen,
er trifft nun einmal ganz beschissen.
Er spielte einfach viel zu harrsch
Der Tisch war danach echt im Arsch.
Das "Pool" hat ihm noch nicht verziehen,
sie mussten den Tisch neu beziehen.
Seit dem hat er dort Hausverbot,
ihm jetzt im "Pool" der Galgen droht!


24.07.2010

Überfall

Sowohl der Jens als auch der Peter
sind 2 große Übeltäter.
Wollten mich mal gern besuchen,
nicht zum Spaß, ganz ohne Kuchen.
Aber der Peter, welch ein Glück,
ließ sein Keyboard zu Hause zurück.
Es war ihm wohl etwas zu schwer,
das bereut er aber sehr.
Denn die beiden großen Pansen
haben nichts mit Bumms im Ransen.
Dann sagt der Jens der große Tor,
ich hab ja noch ein schönes Rohr,
und holt's gleich aus dem Auto hervor.
Doch das Rohr, welch ein Stuss,
war nur ganz aus Zuckerguss.
Der Jens schaut dann in sein Vehikel,
hat ich nicht noch nen Eispickel?
Er sucht und sucht, was findet er?
Vielleicht ein super Schrotgewehr?
Er wühlt, er flucht, drückt auf nen Hebel,
zur Not nimmt er auch einen Säbel.
Doch nichts davon hat er im Wagen,
darum platzt ihm jetzt vor Wut der Kragen.
Er schreit den Peter ganz laut an:
"Hole jetzt dein Keyboard ran!"
Doch der Peter nickt nur knapp:
"Dazu bin ich doch zu schlapp.
Das Ding wiegt an die 7 Kilogramm,
du musst doch echt nen Vogel ham!"
So regen sie sich beide auf,
das Schicksal nimmt nun seinen Lauf.
Sie streiten eine ganze Weile,
das man schon denkt: Gleich gibt es Keile.
Jedoch sind beide Pazifisten,
so braucht es keine Polizisten.
Der Streit ist endlich nun zu Ende,
man reicht sich freundschaftlich die Hände.
Und der Stefan, dieser Schlaue,
ist entgangen seiner Haue.
Legt jetzt noch ein Video ein,
zieht sich's mit der Katja rein.
Denn die Kinder sind im Bett,
sind ja beide auch sehr nett,
Nur die beiden Supernasen,
müssen ergebnislos nach Hause rasen.
Peters Blick der geht ins Leere,
wer ist Schuld an der Misere?
Es fing doch alles so gut an
geriet dann aber aus der Bahn.
Und der Jens der alte Degen,
könnt' sich immer noch aufregen,
das nichts wurde mit den Schlägen.
Nun müssen die beiden ins Kino geh'n,
und sich nen Film als Trost anseh'n.
Wird es gar der neue Predator,
oder ein Klassiker wie Aviator?
Vielleicht wäre Snooker sogar besser,
doch dann hat Jens nen Kolbenfresser.
Nun ist der Abend wohl gelaufen,
dann geh'n sie eben einen saufen.
Denn bei Frust hilft dann wohl,
nur hochprozentiger Alkohol.
Und am nächsten Morgen dann,
fangen sie zu reihern an.
Wer trinkt denn auch ganze 10 Liter,
vom richtig harten Magenbitter?
Drum fühlen sie sich echt bescheiden,
und müssen dann auch ganz schön leiden.
Und die beiden schwören dann:
"Alkohol rühren wir nicht mehr an!"
Dazu sag ich nur:"Chapeau!
Ihr habt wirklich kein Niveau!"


24.07.2010

Musik

Der Peter hört endlich die richtige Musik,
das finde ich nun wirklich schick.
Ob Wumpscut, S.P.O.C.K. oder auch Madsen,
wer könnt' da nicht vor Freude platzen
Hat zuviel Zeit mit Mist verbracht,
nun kommt Mugge die laut kracht.
Dann geht er richtig ab dabei,
der alte Mist ist ihm nun einerlei.
Das kann er dann auf'm Keyboard spielen,
um bessere Erfolge zu erzielen.
Den seine ersten Musikergüsse,
waren wirklich harte Nüsse.
Dieses tröge Midi-Klang-Gezerre,
hörte sich an wie Baby Geplärre.
Als wenn man eine Katze quält,
die Nachbarschaft hat's rumerzählt.
Dann sitzt du da und wunderst dich:
"Was will denn Greenpeace - woll'n die mich?"
Nun bist du zwar in einem Bund,
für Tiere wie zum Beispiel Hund.
Dass wird dich aber auch nicht retten,
du wirst gelegt in schwere Ketten.
Wirst dann verurteilt wegen Tierquälerei,
dabei wars doch nur ne MIDI-Datei.
Stehst du dann auf dem Scheiterhaufen,
wirst du dir die Haare raufen.
Wenn dann die ersten Flammen lecken,
wir dir klar: "Ich werd verrecken!
Hätte ich doch bloß auf den Stefan gehört.
die Nachbarn wären nicht empört.
Müsst' nicht hier auf dem Haufen stehen,
und meinem Ende entgegensehen."
Doch die Erkenntnis kommt zu spät,
wer nicht hört, der früher geht.
Und die Moral von der Geschicht:
Der Peter hört solange die falsche Musik, bis er bricht.
Nun wird der Peter aber pöbeln,
"Den Stefan werd ich mal vermöbeln!
Damit der seine Fresse hält,
und mich nicht mit Versen quält!"
Drum lass ich's jetzt doch lieber sein,
sonst haust du mir noch eine rein.
Packst du dann noch dein Keyborad aus,
dann ist's mit meinem Kopfe aus.
Man hört dann nur noch lautes Krachen,
und den Peter böse Lachen.
Das Keyboard springt in tausend Stücke,
in meinem Kopf, ne große Lücke.
Drum hör ich jetzt ganz schnelle auf,
bekomm' dann keine von dir drauf.
Nun ist der Reim endlich zu Ende.
Und ich? Mach lieber schnell ne Wende!


21.07.2010

Kinderlieder

Der Peter will es wohl nicht sehen,
dabei wird er dass schon bald verstehen.
Das Kinderlieder texten kann er vielleicht ganz gut,
liegt's ihm am Ende gar im Blut?
Der Walther wohl sei Urahn war,
wer Peter hört, dem wird das sofort klar.
Er sollte sich jetzt Vogelweide nennen,
seine Fans werden in Scharen ihn berennen.
Hebt er seine Stimme,
Oh welch ein Genuss.
Hält er jedoch inne,
welch großer Verdruss.
Die Kinderaugen funkeln, das Schreien verhallt,
wer ihm nicht zuhört, bekommt eine geknallt.
Wer's dann nicht kapiert, das sei hier verraten
bekommt noch das Keyboard übergebraten.
Jaja, der Peter mal Teufel, mal Engel,
bekehrt jedes Kind, ob Gör oder Bengel.
Hebt entweder die Stimme oder die Hand,
haut in die Tasten oder das Kind gegen die Wand.
Dann sitzt sofort jedes Kind ganz still,
weil keines Kopfschmerzen haben will.
Und bekommt der Peter mal irgendwann ein Kind,
er sich dann vielleicht doch noch einmal besinnt.
Schlägt nicht das Kind wenn es nicht so ist, wie er es gern hätte,
setzt es stattdessen aus auf einer Autobahnraststätte!


20.07.2010

Hobby

Poker spielt er wohl so schnell nicht wieder,
dafür komponiert er aber Kinderlieder.
Das ist zwar auch nicht wirklich leichter
und macht ihn auch nicht viel reicher.
Doch hat er nun sein neues Hobby,
allein ihm fehlt jetzt noch die Lobby.
Vielleicht wird er darin ein Virtuose
sonst steht er da, vor ihm ne Dose.
Man sieht ihn dann vorm Karstadt sitzen
und fürn paar Cent muss er dann schwitzen
Die Passanten schütteln traurig ihren Kopf
und denken: "Was für ein armer Tropf".
Wird er doch wieder Poker zocken
müsst' er jetzt nicht vorm Karstadt rocken.


2008

Aus dem Archiv tritt noch das folgende Schaffen zutage:

Basketball 2008

"Es mag sein, der Peter kann gut reden,
doch Handball spielt er nicht wie Schweden.
Im Fußball ist er auch kein Klose,
da ist bei ihm nur tote Hose.
Beim Baketball wär' er wohl gern wie Larry Bird,
doch glaub' ich nicht, dass das was wird.
Am Ende gar noch wie Shaquille O'Neal,
das wäre des Guten dann doch zu viel!
Mit Volleyball fang ich erst gar nicht an,
weil er das ja auch nicht kann.
Drum frag ich mich: 'Was tönt er bloß?',
ist sein Ego gar so groß?
Schau mir zu und lerne viel,
über dieses oder jenes Spiel.
Sieh genau hin, ich mache es doch vor,
wie man wirft ein Korb oder Tor.
Das Spiel mit dem Ball auf einem Feld,
ist überhaupt nicht Peters Welt.
Die legt eher bei Gambit und Rochade,
doch das ist nicht wirklich schade.
Wer aber so große Worte wählt,
ist selber Schuld, wenn ein anderer ihn quält!!!


"Ich glaub' der Peter freut sich schon,
morgen auf eine erneute Lektion.
Das übernehm' ich doch gerne für dich,
ja auf morgen da freue ich mich.
Ich hoffe, du hast gut trainiert,
und nicht bloß darüber philosophiert!
Das blocken kannst du ja schon ganz gut,
doch Übermut tut selten gut!
Die Übung bekanntlich den Meister macht,
doch weiß ich genau wer als Letzter lacht.
Deine Pässe kommen meistens nicht an,
und deine Würfe sind selten am Korb nah dran.
Im Spiel nach vorne muss sich bei dir noch viel tun,
du solltest dich nicht auf deiner Defense ausruhn!
Darum sieh morgen nochmal ganz genau hin,
sonst sind deine Würfe auch weiterhin nicht drin!
Dann wirst du nach dem Spiel wieder sagen 'So ein Mist,
der Stefan nunmal einfach der Beste ist'.
An mich kommst du wahrscheinlich eh nicht ran,
aber Torsten übertrumpfen könntest du irgendwann!"


2004

Schlacht um das WTC

Ein Briefwechsel, der leider nur noch einseitig vorhanden ist. Pansen, wieso lässt du die Ursprungsnachricht in der Email nicht stehen? Vielleicht finden sich ja irgendwann in einem verstaubten Keller die restlichen Schriften, so wie die Filmrolle von Metropolis.



Bezüglich ihrer Mitteilung der Expertengruppe muß ich Ihnen mitteilen, das mir selbiges schon bekannt ist. Meine Special-Unit DREWAG (Dark Red Eagles With Automatic Guns) überwacht Sie seit Anfang Oktober. Jegliches Fehlverhalten Ihrerseits führt unweigerlich dazu, das Sie sofort in Sicherheitshaft genommen und auf direktem Weg nach Dresden überführt werden. Dort wird Sie unser Special-Agent mit dem Decknamen "Doppelkopf" zu einer ungewollten Hochzeit zwingen uns Ihnen kräftig contra geben. Und ich kann Ihnen versprechen, dass Sie danach schwarz sehen werden. Richten Sie das auch Ihrer durchlauchten Cleminenz aus!! Desweiteren muss ich Sie darauf hinweisen, das bei weiterem verbalen Unkorrektheiten Ihnen unser "Mann für alle Fälle" V. A. Lencia einen Besuch abstatten wird, um Ihnen "auf seine Art" unser Missfallen auszudrücken. Und nie vergessen...
DREWAG is watching you...



Ihre Bemühungen bezüglich des Passwortes waren natürlich von Erfolg gekrönt. Wir WOLLTEN, dass Sie da Passwort erraten. Erst dadurch aktivierte sich der Wurm Rein_G.-.FALLen.Sie werden die Auswirkungen schon noch erkennen. Für uns sind Sie nicht anderes als ein belustigendes Intermezzo zwischen unseren WIRKLICHEN PROBLEMEN. Ihre Holzfäller-Methoden nötigen uns allenfalls ein Lächeln ab. Sie hätten bei der Entwicklung bzw. beim Einkauf der Technik nicht am falschen Ende sparen dürfen! Das kommt davon wenn man in sogenannten Billig-Discountern seine Einkäufe tätigt und auf altmodische Technik zurückgreift. Sie werden in Kürze Ihren Einheiten wieder bei sich begrüßen dürfen, da sie sich nun unter unserer Kontrolle befinden. Unser DV-Abteilung VIRUS (Virtual Intelligence Rules Unknowably Systems) tut schon der Bauch weh vor lauter Lachen. Die haben nicht mal groß machdenken müssen. Die Intelligenz der Einheiten war der eines Menschen gleichzusetzten. Wie lächerlich für Bots und Kampfroboter!!!!!!!!! So brauchten wir auch unser System DVB (Destructive Vindicating Bionicles)auf dem Postplatz nicht in Anspruch zu nehmen Wir haben diese Variante der Bereinigung gewählt, damit wir nicht unsere ganzen Ressourcen an so etwas Unbedeutendes wie Sie verschwenden müssen. Schließlich haben wir Wichtigeres zu tun! Wir hätten natürlich auch unsere Luft-Einheiten LTU (Live To Unplug) und L-TUR (Live To Use Radioactivity) einsetzen können, aber das wäre wie mit Kanonen auf Spatzen schießen! Unsere synthetischen Einheiten wären dabei vor Langeweile gestorben.



Welche Überwachungszentrale meinen Sie? Die, die vor 15 Minuten von unserer DROHNE (Destruktiv-Radioaktive Ornitholigisch-Hochentwickelte Neuronale Einheit) vernichtet wurde? Oder den 1,5 km tiefen Krater der das Ergebnis unserer "leichten" Luftwaffe geworden ist und sich vorher noch Überwachungszentrale nannte? Apropos Viedeospiel: Sie kennen doch Lemminge oder? Genauso verhalten sich Ihre Kampfeinheiten gerade. Ihren Virenabwehr-Spezialisten sind nicht in der Mittagspause sondern sie sind bei dem totalen Crash Ihrer Systeme bei einem Kurzschluss gebruzzelt worden! Die Bilder, die Ihnen Ihre Überwachungskamera zeigt, entstammen einer Schleife, welche wir Ihnen noch kurz vor dem Crash übermittelt haben. Sehen Sie lieber nochmal ganz genau hin!!! Ach ja, Ihre Kriegspsychologen... nun da wären wir wieder bei den Lemmingen. Die Psychologen üben gerade "Turmspringen" bei dem oben genannten Krater. Sie waren vollkommen überfodert mit der Aufgabe unsere Mitarbeiter zu "Bekehren". Nun wie gesagt, das hat man eben davon, wenn man am falschen Ende spart. Sie hätten lieber erstklassige Harvard-Absolventen engagieren und nicht auf minderwertige TU-Dresden-Stümper zurückgreifen sollen! Die Späher, die wir gefangen haben waren lange nicht so wertlos für uns wie Sie meinen. Ihre Kampfeinheiten standen plötzlich ohne Aufklärung da, was zu Ihrem Verhalten ähnlich dem der Lemminge geführt hat (siehe oben). Auch erhielten wir detailierte Informationen über aktuelle Feindbewegungen, so dass wir Ihnen immer ZWEI Schritte voraus waren. Ja ZWEI, einen Schritt waren wir ja sowieso schon voraus! Unser DREWAG-Gebäude befindet sich tatsächlich in Brand. Aber dies ist das Ergebnis unserer Bemühungen. Schließlich befanden sich darin ca. 50% IHRER Kampfeinheiten, dich sich ziemlich leicht haben hineinlocken lassen (LEMMINGE!!!!!!) von unserer FALLE (Faktische Absolut Leichte Lock-Einheit) Darum nehme ich natürlich gerne Ihre bedingungslose Kapitulation an! Was bedeutet, dass Sie sich gefälligst selbst Getränke mitzubringen haben. Aufgrund unserer unendlichen Güte und unserer nahezu unermesslichen Kulanz stelle ich Ihnen sogar die Getränke-Endbehältnisse (auch Gläser genannt) kostenlos zur Verfügung. ....Gerade sehe ich Ihre BAYERN-Roboter auf meinem Monitor .... Genaugenommen sehe ich eigentlich nur EINEN. Aufgrund unseres TESLAs (Thermonuklearer Extrem Starker Langzeit Atomsprengsatz) sind sämtliche Roboter zu einem Stück verschmolzen. Die Rechung für die Beseitigung des radioaktiven Müllberges lasse ich Ihnen per TAUBE (Technologische Einheit Ueberbringt Briefe Eilig) zukommen! Ich möchte mich nun von Ihnen verabschieden, damit Sie Ihre letzten Minuten in Ruhe verbringen können bevor unsere SEIFE (Sehen-Erkennen-Infiltrieren-Fertig-Einheit) die Welt von Ihnen säubert.



Sehr geehrter Peter von der Vogelweide,

Ihr Kapitulationsangebot in Bezug auf die Getränkefrage nehmen wir natürlich selbstverständlich an. Wir wollen auch nicht nachtragend sein, und lassen im Zuge unserer Siegesfeier den ein oder anderen Drink springen. Somit brauchen Sie selbstverständlich nichts mitzubringen. Es ging uns lediglich ums Prinzip, da Sie sich etwas im Ton vergriffen haben. Das Geplänkel mit Ihnen war ein netter Zeitvertreib und Sie waren ein guter, wenngleich auch nicht annähernd ebenbürtiger, Gegner. Sie standen übrigens kurz davor von einem "lächerlichen Intermezzo" zu einem "kleinen bedeutungslosen Zwischenfall" aufzusteigen. Aber so blieb Ihnen der Einsatz unseres "Göttlichen Quintetts" erspart. Die da wären: ZEUS (Zerstörung, Extrem Und Sofort), WOTAN (Wirkt Oft Tödlich, Auch Nachts), GOTT (Garantiert Ordentlicher Tötungs-Terminator), THOR (Terra-Humanoider-Oberservations-Rekrut) und nicht zu vergessen ODIN (Ordentlich Dynamit In Nuancen). Somit haben Sie also nochmal richtig Glück gehabt! Leider müssen wir Ihnen mitteilen, das wir PUBS (Plasmalaser Und Bomben System) schon aktiviert haben. Und ein Abbruch ist nicht mehr möglich. Seien Sie also nicht nachtragend, wenn Sie von uns einen "Nachschlag" in Form eines kleinen Wasserstoffbombenhagels erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

STEFAN (Seine Teure Eminenz Für Atomare Nichtigkeiten)

P.S. ich habe in meiner letzten Mitteilung einen kleinen Fehler gemacht. TAUBE steht natülich für Theoretisch Autonome Ueberbringt-Briefe-Einheit



Sehr geehrter PETER (Paranoider Egozentrischer Tattergreis Erklärt Rücktritt)

Darf Ich Ihr unqualifiziertes Gestammel als Annahme unseres Angebotes werten? Wenn ja, darf ich Ihnen herzlichst zu diesem Schritt gratulieren. Glauben Sie mir, es war die richtige Entscheidung! Die wenigen verunstalteten Untertanen die Ihnen boch geblieben sind, werden es Ihnen danken. Es war mir eine Ehre mit Ihnen ein kriegsähnliche Geplänkel ausfechten zu können... obwohl eigentlich muss es für Sie eine Ehre gewesen sein sich mit uns angelegt haben zu dürfen. Desweiteren erwarte ich umgehend ein Dankesschreiben darüber, dass wir Ihr Kriegsangebot umgehend und ohne Verzögerung sofort angenommen haben. Sas ist bei weitem nicht selbstverständlich. Wir haben überlicherweise eine lange Warteliste. Deswegen setze ich auch eine entsprechende Aufmerksamkeit in dieser Hinsicht voraus. Wenn Sie weitere Streitigkeiten, Auseinandersetzungen o.ä. suchen, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns. Wir garantieren komplette Zerstörung, totale Verwüstung und grauenhaften Terror.

STEFAN (Starke Terrestrische Erweiterung Feudaler Absolutistischer Neureicher)