Phylexian@phylexian.net

#1 Mari

*lol* dann kann es ja n tolles wochenende werden

2011-06-12 00:35

#2 ich

*lol* das Zelt sieht aus, als wenn es beim kleinsten Lüftchen weggeweht wird, und die Zeltleine solltest du bei einem Festival deutlich kürzer spannen... wenn das Zelt dann noch stehen bleibt ^^

2011-06-14 10:04

#3 Barbara

Mein persönliche Neuentdeckung: Yemen Blues

2011-07-08 10:19

Das TFF in Rudolstadt

Am 1. Juli geht's zum TFF, dem Folk- und Weltmusikfestival nach Rudolstadt.

10.06.2011

Bei den Ebay-Kleinanzeigen fand ich schnell ein Zelt für 5 €, das mich hoffentlich trocken und sicher übers Festival-Wochenende bringt. Der erste Aufbauversuch im Hinterhof verlief eher halbherzig, aber das Zelt ist vollständig, riecht nicht komisch und trotzt laut Hersteller auch starkem Regenwetter. Für den Preis also ein echter Glücksgriff.

22.06.2011

Die Karten sind per Onlinereservierung bestellt - nun gibt es kein Zurück mehr. Aber vorher muss ich mir natürlich ein wenig Gespött meines speziellen Freundes über mich ergehen lassen. Peter vs. Rudolstadt

03.07.2011

Nach drei Tagen sind wir durchnässt aber um viele Erfahrungen reicher wieder daheim angekommen. Das Zelt hätte ohne zusätzliches Regendach kaum dem stundenlang anhaltenden Regen standhalten können.

04.07.2011

Wenn man zum Folk-Festival fährt, muss man damit rechnen, dass man keine Band kennt. Dennoch war das Musikangebot vielseitig und inspirierend. Hier meine Favoriten:

Das schwedisch-südafrikanische Duo Fjarill (siehe Bild) gewann den diesjährigen Folkförderpreis Ruth. Leider gab es ihre CD nicht mehr, aber ich hole sie mir noch.

Anton Bruhin ist ein Schweizer Musiker, Maler und Dichter, trat in Rudolstadt jedoch in erster Linie als Maultrommelsammler und -spieler in Erscheinung.

Die Glorystrokes aus England spielen auf Melodeon, Zither, E-Gitarren und Keyboard rasante Musik zum rumhopsen und die Energiebomben Roy Paci & Aretuska aus Italien bringen den Heinepark mit ihrer furiosen Ska-Show selbst nachts um Eins zum Kochen.

05.07.2011

Was allerdings ab Samstag Mittag geschah, war gar nicht mehr zum ausflippen. Regen, Regen, Regen. Mal mehr, mal weniger, aber steter Tropfen höhlt den Verstand. Die ganze Nacht regnete es auf das Zeltdach und als wir am nächsten Morgen relativ erholt und trocken zum Frühstück spazierten, kam noch ein richtiger Guss und machte alles wieder zunichte.

Aber es war ein tolles Festival mit viel Erlebnispotenzial nach oben, wenn es trocken und sonnig ist und man keine Hocker mehr braucht, um sich auf der Wiese im Heinepark niederzulassen. Nächstes Jahr sind wir gerne wieder dabei und dann bin ich hoffentlich besser im Didgeridoospielen und werde nicht mehr den Fehler machen, ohne sorgfältiges Studium des Programmheftes loszuziehen.